Neues vom Wüstenplanet Dune

10 11 2008

Die Konsumindustrie schläft ja bekanntlich nie und deswegen hat sie sich mal wieder etwas Neues ausgedacht und zwar diesmal für den Minderjährigen Kiffer. Die neue Wunderdroge, die offiziell keine ist, heißt Spice. Offiziell handelt es sich um eine Kräutermischung, doch inzwischen wird dieses Produkt aus Großbritannien mit Vorliebe geraucht.

Schauen wir uns doch mal die Inhaltsstoffe genauer an:

  • Meeresbohne (Canavalia maritima)[2]
  • Blauer Lotus (Nymphaea caerulea)[3]
  • Indischer Lotos (Nelumbo nucifera)
  • Helmkraut (Scuttelaria nana)
  • Marihuanilla (Leonorus sibiricus)[4]
  • Afrikanisches Löwenohr (Leonotis leonurus)
  • Maconha Brava (Zornia latifolia)[5]
  • Indian Warrior (Pedicularis densiflora)

Quelle: Wikipedia

Einige Bestandteile, wie die Meeresblume, Helmraut oder das Indische Lotos sind in Deutschland legal, während es sich bei anderen wahrscheinlich um Phantasienamen handelt (z.B. Maconha Brava oder Indian Warrior). Das deutet ja schonmal recht deutlich auf Betrug hin und dieser Verdacht wird von Toxikologen auch noch bestätigt: In der „Kräutermischung“ ließen sich keine bekannten Alkaloide, die man sonst in Drogen findet, nachweisen.

Und zum Schluß muss man dann noch über Preis und Wirkung sprechen: Laut Spiegel Online beträgt der Preis für 3g 30€ während man im Internet auf Preise von 19€ für 3g stösst. Auch die Wirkung, die wahrscheinlich durch eine Art Vergiftung durch Gase hervorgerufen wird, lässt laut selben Artikel nach ca. 15 MInuten nach.

Man kann also wohl davon ausgehen, das es sich bei Spice um die selbe alte Masche handelt: Trockne ein paar Kräuter und verkaufe sie an all die Idioten, die dann auch noch wirklich glauben, sie würden high davon. Früher wars Petersilie und heute ist es eben Spice.

Und zum Schluß gibts noch einen Lieblingssong von mir: Dreaming of You von The Corals. Enjoy!





And now for something completely different

6 11 2008

 

 

And now for something completely different

And now for something completely different

 

 

Nachdem ich mich in den letzten Tagen nur mit den US Wahlen beschäftigt habe, kann ich mich jetzt endlich über eins meiner absoluten Hassobjekte aufregen: Das Fahrrad!

Ok, viel schlimmer sind eigentlich die Leute, die diese Werkzeuge des Teufels benutzen. Am schlimmsten sind hierbei die Studenten. Damit ihr versteht wieso ich mich so aufrege, werde ich euch ein paar Beispiele geben:

1. Fahrt mal morgens früh in Köln mit der Straßenbahnlinie 1 Richtung Innenstand. Spätestens bei der Haltestelle Junkersdorf werden die ersten Studenten ihre Fahrräder in die Bahn quetschen und dabei die Leute verdrängen, die leider mal wieder keinen Sitzplatz ergattern können. Neben dem Hass, der sich bei solchen Situationen in mir aufbaut kommt dann noch immer wieder die selbe Frage hoch: Wieso steigen diese Vollpfosten mit ihren Rädern in die Bahn ein, wenn sie doch ganz gemütlich zur Uni strampeln können? Die Entfernung kann ich als Argument leider nicht gelten lassen, da ich schonmal im tiefsten Winter bei Schnee zu Fuß von der Uni nach Hause stapfen durfte, da schon die kleinste Schneeflocke die KVB komplett aus dem Konzept bringt. Aber das ist eine andere Geschichte…

Im endeffekt ist die Antwort ganz simpel: Die Studenten sind einfach zu faul, die ca. 1,4 km zu Fuß zu gehen.

2. Ich weiß nicht wie es in anderen Städten aussieht, aber in Köln scheinen die Fahrradfahrer auch die Fähigkeit verloren zu haben den Fahrradweg von dem Bürgersteig zu unterscheiden. Besonders der Fahrradweg in höhe des Ostasiatischen Museums scheint die Drahteselfraktion zu verwirren: Anstatt auf dem rot gekennzeichneten Weg zu fahren, fahren sie lieber auf dem Bürgersteig und versuchen dabei so viele Fußgänger wie möglich mit ihrem inpertinenten geklingel zu erschrecken oder am besten gleich die Leute umzufahren. 

Lange Rede kurzer Sinn: Keine Gnade für Radfahrer. ;)  

Und zum Schluß gibts noch einen Musiktip von mir: Around the bend  von The Asteroids Galaxy Tour (ist aus der Werbung für einen bestimmten MP3 Player bekannt)

 





Yes, he could!

5 11 2008

So, die US Wahl ist gelaufen und Barack Obama ist der 44. Präsident der Vereinigten Staaten. Dieses Ergebnis dürfte wohl kaum jemand vom Hocker gehauen haben, da die Umfragen der letzten Tage die Demokraten mit 5 bis 7 Punkten vorne sahen.

Ich weiß das Eigenlob stinkt, aber an dieser Stelle möchte ich noch anmerken, dass ich den Sieg Obamas schon zu Beginn der Primaries vorhergesagt habe. Nur bei den Themen, die diese Wahl entschieden haben, lag ich daneben. Ich war der festen Meinung, dass das wahlentscheidene Thema der Irakkrieg sein würde und nicht die Wirtschaft, aber man kann eben nicht immer richtig liegen.

Jetzt bleibt nurnoch die Frage, wie das Kabinett von Präsident Obama aussehen wird. Obama hat ja schon angekündigt, dass er auch mit den Republikanern zusammenarbeiten will und deswegen wäre es meiner Meinung nach sehr wichtig bestimmte Posten auch mit Republikanern zu besetzen. An seiner Stelle würde ich z.B. das Verteidigungsministerium an John McCain vergeben, da dieser ein absoluter Experte in diesem Gebiet ist. Außerdem sollte er sich bei den Clintons für deren Unterstützung bedanken, indem er Hillary zu seiner Außenministerin macht.

Wie auch immer das Kabinett später aussieht, ein steht jetzt schon fest: Mit Obama als Präsident wird die Zukunft rosiger sein, als unter einem Präsidenten McCain.





US Elections

4 11 2008

Heute ist es endlich soweit: Der nächste US Präsident wird gewählt und ich hoffe von ganzem Herzen, dass Barack Obama das Rennen macht.

Bei jeder anderen Wahl wäre ich absolut sicher, das der Favorit (sprich: Obama) gewinnt, aber momentan habe ich noch so meine Zweifel. Es sind genau 3 Gründe, die mich am Sieg Obamas zweifeln lassen:

1. Obama ist ein Demokrat und wie viele wissen haben die Demokraten nicht gerade den Ruf den (fast) sicheren Wahlsieg auch wirklich einzufahren.

2. Der latente Rassismus, der in vielen Staaten der USA vorherrscht. Ich befürchte das viele Menschen in Umfragen sich für Obama aussprechen, um politisch korrekt zu erscheinen, sich dann aber in der Wahlkabine für den weißen Kandidaten zu entscheiden.

3. Die Niederträchtigkeit der Republikaner macht mir auch noch zu schaffen. Ich halte es für nicht unwahrscheinlich, dass die Republikaner die Wahlen zu ihren Gunsten beeinflussen. Sei es durch Einschüchterung von demokratischen Wählern oder durch Sabotage von Wahlcomputern.

Trotz all dieser Gründe bin ich im Herzen dann doch ziemlich zuversichtlich, das Barack Obama ab morgen der 44. und damit auch erste schwarze Präsident der Vereinigten Staaten sein wird. Also Daumen drücken!

Der 44. Präsdident der USA!?!

Der 44. Präsdident der USA!?!